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Andreas Berde malt die innere Einsamkeit

 

Text aus „KULTÚRA.HU“ (Kulturportal-Website, Ungarn), 29. März 2009

28. März 2009

Die Spiritusz Galéria führte im Jahre 2008 eine eigene Version der 3T ein. Im April meldet sie sich im Rahmen der „PortfolioPoint 2009“. An dieser Ausstellung, welche junge Künstlerinnen- und Künstler und ihre Arbeiten präsentiert, zeigt sie diesmal ab dem 2. April 2009 Arbeiten des in Ungarn geborenen Künstlers Andreas Berde.

Die gespenstische Stimmung verbreitenden Gemälden von Andreas Berde – dem Schweizer Künstler mit Ungarischer Herkunft – wurden von der Welt der Filme inspiriert. Im Betrachter wecken die Bilder Geschichten und zum Film gebundene Stimmungen. Der Maler nähert sich mit den Augen eines Operateurs der bildlichen Darstellung von Isolation und innerer Einsamkeit, hinter der sich die eine- oder andere Geschichte vermuten lässt. Der Titel der Ausstellung „I’ m always lookin‘ out my own eyes“ - ein Zitat aus mit dem Oscar gewürdigten Film „The Curious Case of Benjamin Button“ - verweist auf die Spannung zwischen Gesehenem und dem Anschein nach Vorhandenem, zwischen objektiver- und subjektiver Sichtweise. Damit verweist er eben auf die doppelte Sichtweise, wenn das Bild den freien Lauf der Gedanken in Gang bringt, während der Betrachter nicht tiefer taucht als die gesehene Ebene. Andreas Berde will bezüglich der Qualität der zweifachen Sichtweise keine Stellung beziehen, bieten doch seine Bilder auf jeden Fall ein neues Erlebnis.

Andreas Berde studierte an der Hochschule für Gestaltung und Kunst in Basel (1995 – 2000) und an der Kunsthochschule in Kassel (2000 – 2001). Im Jahre 2001 gewann er den Werkbeitrag des Kantons St. Gallen für Bildende Künstler. Bereits während seines Studiums nahm er an Gruppenausstellungen teil. Seine Arbeiten sah man unter Anderem in der Kunsthalle Basel, in der Zürcher Galerie Art One, in Deutschland und Frankreich. Seit 2007 zeigt die Varfok Galéria in Gruppenausstellungen ebenfalls seine Arbeiten. Zuletzt konnte man seine Gemälden im Kunstmuseum Olten bzw. im Kunstmuseum Solothurn betrachten, aber auch das Amt für Kultur Basel-Landschaft hat bereits seine Arbeiten in seine Sammlung aufgenommen.

Den Künstler, der mit seinen Arbeiten die Welt der Filme zitiert befragt Borbàla Laczkovich, die Kunsthistorikerin der Spiritusz Galéria in einem Künstlergespräch über seine Arbeiten.

Die Ausstellung ist bis zum 18. April 2009 zu besichtigen. Darauf folgend werden erneut Künstlerinnen und Künstler der Galerie in gemischter Reihenfolge gezeigt.

Original-Link (auf Ungarisch): kultura.hu

 


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